Programm 2019

Krönungsmesse 24.02.2019

Tierisches Vergnügen 17.03. 2019

Mixtur Major, Orgelsolo, 14.04.2019

Bach in Tracht, 23.06.2019

Echo ins Gesicht, Orgelsolo, 01.09.2019

Italienisches Barock, 27.10.2019

4 Posaunen und 1 Orgel, 17.11.2019

h-Moll-Messe, 15.12.2019

 

 

 

Krönungsmesse, 24. Februar

Wolfgang Amadeus Mozart (1756-1791)

Missa brevis in C, KV 317 – Krönungsmesse;

Ergo interest KV 143/73a; Ave verum KV 618; Sub tuum praesidium KV 198

Luigi Boccherini (1743-1805)

Symphonie A-Dur op.35/3 

Chorus Conventus St. Urban; Patrick Oetterli, Leitung

Grenzklang Barockorchester; Konzertmeisterin: Mojca Gal

Stephanie Bühlmann – Sopran

Astrid Pfarrer – Alt

Pascal Marti – Tenor

Thomas Fluor – Bass

Mit Wolfgang Amadeus Mozarts Krönungsmesse KV 317 und der Motette „Ave verum corpus“ KV 618, zwei Rennern der geistlichen Chorliteratur, setzt die neu gegründete Institution ChorusConventus St. Urban ein erstes Ausrufezeichen. Dieser Projektchor besteht jeweils nur 48 Stunden lang: Choristinnen und Choristen aus der ganzen Schweiz treffen sich für Proben am Freitagabend und Samstag in den barocken Räumen des Klosters St. Urban. Am Sonntag folgt als Höhepunkt das Konzert in der Klosterkirche. Die Chorgemeinschaft wird unterstützt von namhaften Solistinnen und Solisten – zur Aufführung gelangen ebenfalls das bekannte Mozart-Duett „Sub tuum praesidium“ KV 198 und das sphärische Rezitativ mit Arie „Ergo interest“ KV 143 – und dem bekannten Orchester Grenzklang, welches mit einer Sinfonie von Luigi Boccherini seinerseits einen beschwingten Programmteil beisteuert.

Eintritt CHF 30.-, Kinder bis und mit Ende Schulpflicht gratis, nur Abendkasse ab 16:15

Weitere Informationen unter http://www.arsmusica.ch/Chorus/index.htm

Tierisches Vergnügen

Sonntag 17. März 2019, 17:00; Festsaal Kloster St. Urban

Tierisches Vergnügen – einFamilienkonzert

H.I.F. Biber (1644 – 1704), Sonata Representativa

François Couperin (1668 – 1733), Le rossignol en amour

Antonio Vivaldi (1678 – 1741), aus „L’estate“, „Il gardellino“

Marco Uccellini (1603 -1680), „la Tartaruga“

Camille Saint – Saëns (1835 – 1921), aus le „Carneval des animeaux“                             

Sara Bienek – Schauspiel

Grenzklang Ensemble:

Sabina Weyermann – Blockflöte und Barockoboe

Andreas Heiniger – Violine und Viola

Dina Kehl – Viola da Gamba, Violone

Rainer Walker – Cembalo

Können Biber Musik erfinden? Und was zum Kuckuck ist mit dem Kuckuck los?

Wie klingt die Geige mit einem Frosch im Hals? Oder wenn sie die Katze aus dem Sack lässt? Hat sich da ein Huhn im Cembalo versteckt? Bald ein ganzer Hühnerhof? Was wenn man die Flöhe husten hört und ein stummer Fisch zu singen beginnt? Hat die Flöte einen Vogel? Oder gar viele? Und wie kann man ihr die Würmer aus der Nase ziehen? Was macht der Kontrabass, wenn er von der Tarantel gestochen wird und Schluckauf bekommt?

Fragen über Fragen, die vier Musiker/innen und eine Schauspielerin zu klären versuchen.

Verspielt virtuos, manchmal erfrischend deftig und bisweilen unverschämt schräg klingen die humorvollen Viechereien der alten Komponisten.

Ein Konzert für Familien und für alle Musikliebhaber mit Entdeckerfreude und Sinn für Humor.

Eintritt CHF 30.-/ 10.- Kinder und Jugendliche bis 16 Jahre

Vorverkauf/ Abendkasse fff

Mixtur Major

Palmsonntag, 14. April 2019, 17 Uhr

Klosterkirche St. Urban

Mixtur major – Orgelsolokonzert

Jan Pieterszoon Sweelink (1562 – 1621); Samuel Scheidt (1587 – 1654) u.a.

Johannes Strobl – Orgel

Die neu konzipierte Orgelreihe auf der berühmten Bosshard Orgel in St. Urban beginnt am Palmsonntag. Die Idee ist, dass der Organist, die Organistin aus den vielen, zum Teil eigentümlich benannten Register eines auswählt, das als Titel und Inspiration für das Orgelrezital steht.

Johannes Strobl ist Hauptorganist  an der Klosterkirche in Muri AG und wird die Reihe eröffnen. Er hat für sein Rezital „Mixtur major“ ausgesucht. Er wird die Passions – Thematik in ihrer Vielschichtigkeit und Tiefe in den Vordergrund stellen. Den Einzug in Jerusalem repräsentieren Werke, die den König im Titel tragen.

Choralbearbeitungen und Orgelwerke über gregorianische Motive werden zum Gedächtnis an das Leiden Christi auf der wunderbaren Orgel erklingen.

Eintritt CHF 25.-/ 10.- Kinder und Jugendliche, Vorverkauf/ Abendkasse ab 16:15

Bach in Tracht

Sonntag 23. Juni 2019, 19:30; Innenhof Schloss Thunstetten

Bach in Tracht

Johann Sebastian Bach (1685 – 1750):

Mer han ne neue Oberkeet, BWV 212: Sopran, Bass, Flöte, Horn, Streichorchester, Basso Continuo

h-moll Suite BWV 1067: Flöte, Streichorchester, Basso Continuo

Volkstänze: Kafi Schottisch, Alte Kameraden, Schilthorn, Bäremutz

Sopran – Kathrin Hottiger

Bass – Michael Kreis

Schwyzerörgeli -Dominik Flückiger

Grenzklang – Barockorchester

Irene Bennito Temorano – Konzertmeisterin

Nadja Camichel – Traversflöte

Trachtengruppe Melchnau; Esther Mühlemann, Tanzleitung

Zwei bekannte Werke von J. S. Bach und vier Volkstänze, letztere getanzt durch die Trachtengruppe Melchnau, werden ineinander verflochten und zu einem neuen Ganzen kombiniert. 

Der Kantatentext und die Musik der Bachkantate geben eine Vorlage, in der von „liederlicher“ Art, nach Bauernweise, und für „zu klug“ befundener „Städtischer Weise“ thematisiert wird. Die Akzentuierung wird stärker durch das Hinzufügen einerseits von Volkstänzen und andererseits der höfischen h-moll Suite, mit der vom Adel heiss geliebten Traversflöte als Soloinstrument.

Das Barockorchester wird in der französischen Stimmung a‘ 392Hz spielen. Das C von Sängern, Flöte und Orchester klingt dann gleich wie ein B des Örgelis in der Stimmung a’440Hz, ein Zusammenspiel wird möglich.

Eintritt CHF 30.-/10.- Kinder und Jugendliche, Vorverkauf/ Abendkasse ab 18:30 Uhr

Echo ins Gesicht

Sonntag 1. September 2019, 17:00, Klosterkirche St. Urban

Echo ins Gesicht Orgelsolokonzert

Christian Erbach (1568 – 1635); Johann Jakob Froberger (1616 – 1667);

Antonio Soler (1729 – 1783) u.a.

Echowerke und Passacaglien

Rainer Walker – Orgel

Wieder ist ein Orgelregister Titelgeber für das Orgelrezital.  Diesmal macht die Orgel auch gleich das Programm. Sie sagt es dem Organisten ohne Umschweife, direkt ins Gesicht eben. Rainer Walker ist Hauptorganist an der Bosshard Orgel in St. Urban.

Eintritt CHF 25.-/ 10.- Kinder und Jugendliche, Vorverkauf/ Abendkasse ab 16:15

Italienisches Barock

27. Oktober 2019; Klosterkirche St. Urban

„Italienisches Barock“

Antonio Vivaldi (1678 – 1741

Introduzione & Gloria RV 588: Chor, SSAT und Orchester, Concerto per 2 Oboe RV 535

Niccolò Jommelli (1714 – 1774)

Alessandro Stradella (1639 – 1682)

Veni creator spiritus: Chor, S, Streichorchester

Sonata a otto viole con una tromba

Chorus Conventus St. Urban; Patrick Oetterli, Leitung

Grenzklang Barockorchester; Konzertmeister – Andreas Heiniger

Carmela Konrad – Sopran

Madeleine Merz – Mezzosopran

Antonio Vivaldis Introduzione e Gloria RV 588 ist die unbekannte, geheimnisvolle, nicht minder attraktive Schwester des berühmten Vivaldi-Gloria. Auch hier erschallt Trompetenglanz, Oboen verbreiten Hirtenstimmung und Streicher fiedeln um die Wette. Der Chor kann sich mehrmals in günstigem Licht zeigen und den beiden Solistinnen fallen attraktive, virtuose Partien zu. Zudem erklingt Niccolò Jommellis Hymnus „Veni creator spiritus“ – zwei Chornummern umrahmen eine mit Koloraturen gespickte Sopranarie.

Eintritt CHF 30.-, Kinder bis und mit Ende Schulpflicht gratis, nur Abendkasse ab 16:15

Weitere Informationen unter http://www.arsmusica.ch/Chorus/index.html

4 Posaunen und 1 Orgel

17. November 2019, 17:00 Klosterkirche St. Urban

4 Posaunen und 1 Orgel

Michael Praetorius (1571-1621), Giovanni Gabrieli (1557-1612),

Jan Pieterszoon Sweelinck (1562-1621), Silvan Loher *1986 u.a.

Daniel Serafini, Keal Couper, Catherine Motuz, Nataniel Wood – Posaunen

Rainer Walker – Orgel

Die Totentrompete ist ein Pilz, und wäre eigentlich eine Posaune. In der Musikgeschichte spielt Letztere diese Rolle des „Klangs des Totenreichs“. Ein morbides Konzert soll es dennoch nicht werden, wenn sich die Posaunen unter der Leitung des renommierten Nataniel Wood mit der Orgel von St. Urban unter Rainer Walkers Händen treffen. Es ergibt viel mehr die Möglichkeit, den grossen Raum mit vielerlei variablen Klangfarben zu füllen und das Potenzial dieser seltenen doppelchörigen Besetzung auszuloten. Ausgehend von typischen Komponisten der Doppelchörigkeit aus Renaissance und Frühbarock schlagen die Interpreten eine Brücke bis in die jüngste Gegenwart: Eine Auftragskomposition speziell für dieses Konzert wird von dem jungen Schweizer Komponisten Silvan Loher verfasst.

Eintritt CHF 30.-/ 10.- 10.- Kinder und Jugendliche, Vorverkauf/ Abendkasse ab 16:15

h-Moll-Messe

Sonhntag 15. Dezember 2018, 17:00, Klosterkirche St. Urban

h- Moll Messe

Johann Sebastian Bach (1685 – 1750): h-Moll Messe BWV 232

Solothurner Vokalisten

ensemble glarean

Grenzklang Barockorchester; Konzertmeister: Andreas Heiniger

Gesamtleitung: Patrick Oetterli

Die drei in der Region Jurasüdfuss verankerten Klangkörper Solothurner Vokalisten, – Kammerchor mit ca. 40 Sängerinnen und Sängern – ensemble glarean, – professionelles Vokalensemble – und Grenzklang Barockorchester machen sich auf, den Parnass der Musikwelt zu erklimmen. Johann Sebastian Bachs zweistündige h-moll-Messe sprengt alle Dimensionen der bis auf den heutigen Tag überlieferten Musikformen und lässt Ausführende und Publikum sprachlos, dass so viel komplexer Reichtum in einem Hirn entstanden sein kann. Es wechseln Chöre von alter Palestrinamanier bis zu Brucknerschem Klangbild mit Solonummern von höchster Raffinesse und Virtuosität und alles gipfelt in einem an Würde und Erhabenheit nicht zu überbietenden Friedensgruss.

Eintritt CHF 40.-/30.-, nummerierte Plätze

Informationen zu Karten zu gegebener Zeit unter www.arsmusica.ch/Vokalisten und www.grenzklang.ch